Schlagwort: Lukas
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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein 5.Mo.8,3; Mt 4,4; Lk.4,4 Der Satz „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ stammt ursprünglich aus 5. Mose 8,3 im Buch Deuteronomium und wird von Jesus Christus in Matthäus 4,4 und Lukas 4,4 aufgegriffen. In seinem ursprünglichen Zusammenhang erinnert Mose das Volk Israel an die Zeit der Wüstenwanderung…
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Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich. Matthäus 12,30; Lukas (9,50) 11,23 Der Satz „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ stammt aus den Evangelien des Neuen Testaments, insbesondere aus Matthäus 12,30 und in ähnlicher Form aus Lukas 11,23 (9,50). Jesus Christus sagt den Satz im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen über seine…
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Moses und die Propheten
Moses und die Propheten Lukas 16,29 Der Ausdruck „Moses und die Propheten“ stammt aus Lukas 16,29. Er wird von Jesus von Nazareth indem Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus verwendet. Dort sagt Abraham zu dem reichen Mann, dass seine Brüder „Mose und die Propheten“ hören sollen, also die Heiligen Schriften, die ihnen bereits…
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Eins aber ist not
Eins aber ist not Lukas 10,42 Der Satz „Eins aber ist not“ stammt aus dem Evangelium nach Lukas (Lukas 10,42). Er wird von Jesus im Gespräch mit Martha und Maria von Bethanien gesprochen. In dieser Begebenheit kümmert sich Martha um viele häusliche Aufgaben, während Maria sich zu Jesus setzt und seinen Worten zuhört. Martha beklagt…
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Öl in die Wunden gießen
Öl in die Wunden gießen Lk 10,33-34 Der Ausdruck „Öl in die Wunden gießen“ geht auf die Erzählung vom barmherzigen Samariter in Lukas 10,33–34 zurück. In dieser Geschichte handelt Jesus von einem Mann, der auf der Reise unter die Räuber gefallen ist und schwer verletzt am Weg liegt. Ein Samariter ist jemand aus einer Gruppe,…
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Wie ein Ölgötze
Wie ein Ölgötze Lk. 22,39 Der Ausdruck „wie ein Ölgötze“ ist eine umgangssprachliche Redewendung. Sie geht nicht direkt als feststehender biblischer Begriff aus Lukas 22,39 hervor. Dafür steht sie aber im weiteren Umfeld von Begebenheiten aus dem Evangelium nach Lukas, in denen Jesus Christus in der Ölbergregion (Garten Getsemani) betet. Die Formulierung „Ölgötze“ selbst bezeichnet…
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Wie im Paradies – Im Paradies sein
Wie im Paradies – Im Paradies sein Lk. 23,43 Der Ausdruck „wie im Paradies“ bzw. „im Paradies sein“ geht auf eine Aussage von Jesus aus Lukas 23,43 zurück. Am Kreuz wendet sich Jesus einem der Mitgekreuzigten zu und spricht zu ihm: „Heute wirst du mit mir im Paradies sein.“ Diese Worte stehen in einer Situation…
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Paradiesische Zustände
Paradiesische Zustände Lk 23,43; 2Kor 12,4; Offb. 2,7 Der Ausdruck „paradiesische Zustände“ hat seinen Ursprung in verschiedenen biblischen Vorstellungen vom Paradies. Diese werden unter anderem im Evangelium nach Lukas (Lk 23,43), im zweiten Korintherbrief (2 Kor 12,4) sowie in der Offenbarung des Johannes (Offb. 2,7) beschrieben. Die Texte zeigen unterschiedliche Facetten eines Ortes oder Zustands,…
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Einen Paternoster benutzen
Einen Paternoster benutzen Mt 6,9–13; Lk 11,2–4 Der Ausdruck „einen Paternoster benutzen“ geht auf das Gebet zurück, das Jesus Christus seine Jünger lehrt, überliefert im Evangelium nach Matthäus (Mt 6,9–13) und Lukas (Lk 11,2–4). Dieses Gebet beginnt mit den Worten „Vater unser“ – auf Latein „Pater noster“ – und wurde daher im kirchlichen Sprachgebrauch so…
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Das anvertraute Pfund
Das anvertraute Pfund Lukas 19,12-23 Der Ausdruck „das anvertraute Pfund“ stammt aus dem Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 19,12–23). In diesem Gleichnis erzählt Jesus von einem vornehmen Mann. Dieser reist in ein fernes Land und vertraut seinen Dienern jeweils eine Geldmenge an. Damit sollen sie wirtschaften, bis er zurückkehrt. Das „anvertraute…
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Sein Pfund vergraben
Sein Pfund vergraben Matthäus 25,18.25; Lukas 19,12ff. Der Ausdruck „sein Pfund vergraben“ geht auf die Gleichnisse von Jesus Christus im Evangelium nach Matthäus (Mt 25,18.25) sowie nach Lukas (Lk 19,12ff.) zurück. Dort beschreibt Jesus, wie ein Diener das ihm anvertraute Gut nicht nutzt, sondern es aus Angst oder Bequemlichkeit „in der Erde versteckt“, anstatt damit…
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Mit seinen Pfunden wuchern
Mit seinen Pfunden wuchern Lk 19,12-13.16 Der Ausdruck „mit seinen Pfunden wuchern“ geht auf das Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 19,12–13.16) zurück. Darin vertraut ein Herr seinen Dienern einen Teil seines Geldes an und fordert sie auf, damit zu arbeiten, bis er zurückkehrt. „Mit seinen Pfunden wuchern“ bedeutet in diesem Zusammenhang,…
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Ein Pharisäer sein
Ein Pharisäer sein Lk 18,11 Der Ausdruck „ein Pharisäer sein“ geht auf die Darstellung eines Pharisäers im Gleichnis von Jesus Christus im Evangelium nach Lukas (Lk 18,11) zurück. Dort schildert Jesus einen Pharisäer, der im Gebet auftritt. Er hält sich selbst für gerecht hält, während er andere Menschen verurteilt und herabsetzt. In der Erzählung dankt…
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Reden wie ein Pharisäer
Reden wie ein Pharisäer nach Lukas 18 Wenn Menschen reden wie ein Pharisäer, dann haben wir es oft mit solchen zu tun, die Wasser predigen und selbst Wein trinken, die es mit der Wahr-haftigkeit nicht so genau nehmen und gemeinhin als Heuchler gelten. Gerne halten sie sich selber für etwas Besseres. Sie üben Kritik, ohne…
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Von Pontius zu Pilatus schicken
Von Pontius zu Pilatus schicken Lk. 23,11 Der Ausdruck „von Pontius zu Pilatus schicken“ geht auf die Passionsgeschichte von Jesus Christus zurück, wie sie im Evangelium nach Lukas (Lk 23) überliefert ist. Darin wird berichtet, dass Jesus im Rahmen seines Verhörs zwischen verschiedenen Zuständigkeiten hin- und hergeschoben wird. Zunächst wird er von den religiösen Autoritäten…
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Von den Dächern predigen
Von den Dächern predigen Matthäus 10,27; Lukas 12,3 Der Ausdruck „von den Dächern predigen“ geht zurück auf die Worte von Jesus. Nachzulesen in den Evangelien nach Matthäus (Mt 10,27) und Lukas (Lk 12,3). Dort fordert Jesus seine Jünger auf, das, was ihnen im Verborgenen gesagt wurde, offen und öffentlich weiterzugeben. Im damaligen Kontext bedeutet die…
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Der Prophet gilt nichts im eigenen Land
Der Prophet gilt nichts im eigenen LandMt. 13,57; Markus 6,4; Lukas 4,24 Der Satz „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land“ geht auf Worte von Jesus von Nazareth zurück. Diese sind in den Evangelien von Matthäus (Mt 13,57), Markus (Mk 6,4) und Lukas (Lk 4,24) überliefert. In den Texten weist Jesus darauf hin, dass ein…
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Unter die Räuber fallen
„Unter die Räuber fallen“ (Lukas 10,25–37) Der Ausdruck „unter die Räuber fallen“ stammt aus dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Bibel erzählt hier von einem Menschen, der auf seinem Weg überfallen, ausgeraubt und schwer verletzt liegen gelassen wird. Dieses Bild steht nicht nur für ein damaliges Ereignis, sondern für eine Erfahrung, die bis heute aktuell…
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Ein barmherziger Samariter sein
Ein barmherziger Samariter sein im Evangelium nach Lukas 10,30-37 Der barmherzige Samariter ist zu einem geflügelten Wort geworden. Mit dem Gleichnis fordert Jesu dazu auf, es dem Menschen aus der Landschaft Samaria gleichzutun, der einem Überfallenen hilft, der halbtot am Straßenrand liegt. Israeliten verachten die Samariter, die den Tempel als einzigen Kultort ab-lehnen und eigene…
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Sein Scherflein beisteuern
„Sein Scherflein beisteuern“ (Markus 12,41–44; Lukas 21,2) Der Ausdruck „sein Scherflein beisteuern“ stammt aus der Bibel. Er geht auf die Beobachtung zurück, die Jesus von Nazareth im Tempel macht (Markus 12,41–44; Lukas 21,2). Dort sieht er, wie Menschen Geld in den Opferkasten legen, darunter auch eine arme Witwe, die nur zwei kleine Münzen gibt –…
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Der Schlüssel der Erkenntnis
„Der Schlüssel der Erkenntnis“ (Lukas 11,52) In Lukas 11,52 spricht Jesus die Schriftgelehrten mit ernsten Worten an: „Weh euch Schriftgelehrten! Denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und habt gehindert, die hineingehen wollten.“ Mit dem Ausdruck „der Schlüssel der Erkenntnis“ beschreibt Jesus den Zugang zur Wahrheit Gottes. Ein Schlüssel…
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Nicht wert sein einem die Schuhriemen zu lösen
„Nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ (Markus 1,7; Lukas 3,16; Johannes 1,27; Apostelgeschichte 13,25) Der Ausdruck „nicht wert sein, einem die Schuhriemen zu lösen“ stammt aus der Bibel und findet in mehreren Evangelien mit Bezug auf Johannes den Täufer Verwendung. Er beschreibt seine Haltung gegenüber Jesus von Nazareth und drückt große Ehrfurcht und…
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Nun hat die arme Seele Ruh
„Nun hat die arme Seele Ruh.“ (Lukas 12,19) Der Ausdruck „Nun hat die arme Seele Ruh“ wird oft verwendet, wenn ein Mensch nach Mühe, Sorgen oder Leiden endlich Frieden gefunden hat. Die Redewendung steht in Verbindung mit Lukas 12,19, wo Jesus das Gleichnis vom reichen Kornbauern erzählt. Dort spricht der reiche Mann zu sich selbst:…
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Der verlorene Sohn sein
„Der verlorene Sohn sein“ (Lukas 15,23–24) Die Redewendung „der verlorene Sohn“ gehört zu den bekanntesten Bildern der Bibel. Sie stammt aus dem Gleichnis Jesu in Lukas 15,11–32 und wird bis heute verwendet, wenn jemand nach langer Abwesenheit, nach einem Irrweg oder nach einer Zeit der Entfremdung zurückkehrt. Der Ausdruck beschreibt nicht nur einen Menschen, der…
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Die Starken bedürfen des Arztes nicht
„Die Starken bedürfen des Arztes nicht“ (Matthäus 9,12; Markus 2,17; Lukas 5,31) Das Wort Jesu „Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken“ gehört zu den bekanntesten Aussagen des Neuen Testaments. Jesus spricht diese Worte, als die Pharisäer ihn dafür kritisieren, dass er mit Zöllnern und Sündern zusammen isst. In der damaligen Gesellschaft galten…
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